1. August 2012 von in ,

Cinestrange: Weitere Festivalhighlights Vol. 3 – Chillerama, Strippers vs. Werwolves, The Victim und Masks

So die Previewzielgerade vor Augen und das Wochenende immer näher rückend, möchten wir euch heute die letzten Filme auch noch kurz vorstellen, die beim Cinestrange außerhalb des Wettbewerbs gezeigt werden.

Da hätten wir Masks von Andreas Marschall, der mit diesem Giallo eine Verbeugung an seine großen Regieidole (natürlich u.a. Dario Argento) vornimmt. Die Geschichte handelt von der jungen und wenig talentierten Stella, die Schauspielerin werden möchte und auch auf der Privatschule „Matteusz Gdula“ angenommen wird. Dort stößt sie schon bald auf das dunkle Geheimnis der Einrichtung, welches mit dem verschlossenen und ungenutzten Flügel des Hauses zu tun hat. Neben dem Regisseur werden zur Vorführung von Masks übrigens auch einige Darsteller anwesend sein und euch bei Interesse Rede und Antwort stehen.

Bei Chillerama wiederum kommen eher die Fans abgedrehter Grindhouseflicks auf ihre Kosten, denn die wilde Trashachterbahnfahrt bietet 4 Kurzfilme in einem, von den Regisseuren Adam Green, Joe Lynch, Adam Rifkin und Tim Sullivan. Die Geschichten mit den Namen Wadzilla, I was A Teenage Werebear, The Diary of Anne Frankenstein und Zom-B-Movie bieten neben einigen bekannten Darstellern (Eric Roberts, Kane Hodder, Joel David Moore), alles was das Herz eines jeden Bad Taste-Jüngers höher schlagen lassen sollte. Deshalb auch der Film, auf den sich meine Wenigkeit am meisten freut: Chillerama

Mit The Victim kommt ein prominent besetzter (Michael Biehn aus Aliens; und Daniel Harris aus Hatchet 2), kleiner und schmutziger Reißer nach Dresden, der ebenfalls in bester Grindhousemanier von Regisseur und Autor (auch) Michael Biehn abgedreht wurde. Erzählt wird die Geschichte von Anne und Marie, die mit den beiden Polizisten Harrison und Cooger ausgehen. Bei einem eigentlich ungezwungenen Picknick und zunächst einvernehmlichen Liebesspiel eskaliert die Situation, an deren Ende Marie tot ist und Zeugin Annie aus dem Weg geräumt werden soll. Diese flüchtet sich allerdings in den Wald und trifft dort auf Einsiedler Kyle, der zunächst skeptisch auf die Geschichte der jungen Frau reagiert. Bis plötzlich zwei Polizisten an seine Haustür klopfen. Von nun an ist gar nicht mehr so eindeutig auszumachen, wer das Opfer in The Victim ist.

Tja und Last but not Least hätten wir dann noch Strippers vs. Werwolves zu bieten, eine britische Produktion, die mit keinem geringeren als Robert Englund (A Nightmare on Elmstreet) in einer Gastrolle aufwartet. Wie der Name schon unschwer erkennen lässt, bekommen es in dem nicht ganz ernsten Streifen von Regisseur Jonathan Glendening, ein paar Stripperinnen um die Tänzerin Justice mit einem Werwolfclan zu tun. Justice hat nämlich bei einer privaten Tanzeinlage den Lycanerchef getötet, nachdem dieser ihr sein anderes Ich offenbarte. Fortan müssen sich die Damen vor einer Racheaktion des restlichen Wolfpacks fürchten und erweisen sich dabei als wehrhafter als gedacht, was am Ende bedeutet Strippers vs. Werwolves.

Morgen werde ich dann noch ein paar Zeilen zum Festivaldrumherum verfassen und dann ist auch schon Freitag. Juhu!

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