26. September 2012 von in

Sponsored Video: Possession – Das Dunkle in Dir von Ole Bornedal

Eine Mischung aus europäischem Autorenfilm und kommerzieller Mainstreamproduktion, so dürfte sich Ole Bornedals neuster Film am ehesten beschreiben lassen. Possession reiht sich in die Schlange der Genreproduktionen ein, die es geschafft haben, als sogenannter Grenzgänger bezeichnet zu werden. Die klaren Bilder und die stimmungsvollen Locations sprechen eindeutig die Sprache eines europäischen Klassikers. Kontrast dazu bieten vorallem die gelungenen Special Effects, welche direkt aus Hollywood stammen könnten. Ole Bornedals Stil bleibt auch im Mainstreamdschungel unverwechselbar und hinterlässt Lust auf mehr.

Possession – Das Dunkle in Dir ist ein Exorzismus-Thriller, der mit einigen, wenigen Schockmomenten auskommt, dafür den Zuschauer durch die kontinuierliche Spannung an den Sessel zu fesseln vermag. Geschichtlich handelt Possession von Emilie Brenck (Natasha Calis), welche zusammen mit ihrer Schwester Hannah (Madison Davenport), unter der Scheidung ihrer Eltern leidet. Während ihr Vater Clyde ( Jeffrey Dean Morgan) mit dem Umzug in sein neues Haus beschäftigt ist, vergnügt sich Em’s Mutter Stephanie (Kyra Sedgwick) mit dem jungen Zahnarzt Brett (Grant Show). Eines Tages stöbern Emilie, ihre Schwester und ihr Vater auf einem Flohmarkt herum, wo Em ein altes Kästchen findet und es sich von ihrem Vater kaufen lässt. Zuhause angekommen stellen Clyde und Em fest, dass die Kiste sich scheinbar nicht öffnen lässt. Trotzdem weist Em eine schiere Begeisterung für das antike Kästchen auf und hütet es wie ihren Augapfel. Zunächst schenken Em’s Eltern ihrer Vernarrheit in das Kästchen keine Beachtung. Doch als sich das Mädchen aggressiv gegenüber einem Mitschüler verhält und ihr allgemeines Verhalten zunehmend merkwürdiger wird, fängt ihr Vater an Nachforschungen über das Kästchen zu betreiben. Schon bald findet er heraus, dass es sich bei dem Kästchen um einen alten, jüdischen Volksglauben handelt, welcher besagt, dass ein Totengeist – ein sogenannter Dibbuk – das Innere bewohnt. Dieser Dibbuk versucht mit allen Mitteln seinen Besitzer zum Öffnen der Kiste zu verleiten, um diesen als Wirt einnehmen zu können. Nichtsahnend hat Em das Kästchen bereits in der ersten Nacht geöffnet und der teuflische Insasse konnte sich direkt in ihren Organismus schleichen…

Der Mix aus rationalem Thriller und exzentrischem Exorzismushorror macht diesen Film zu einem besonderen Werk. Auch die besondere Leistung der Schauspieler ist hierbei hervorzuheben. Ohne ihre authentische Schauspielkunst würde Possession nur halb so dunkle und beklemmend wirken. Die 12 Jahre alte Natasha Calis, welche zuletzt bei namenhaften Serien wie The Firm mitgespielt hat, taucht in ihre Rolle als besessene Emilie Brenck hinab, als wäre es ein Kinderspiel und bereichert den Film um einiges. Auch die erfahrenen Schauspieler Kyra Sedgwick und Jeffrey Dean Morgan, welche aus Filmen wie Daddy ohne Plan, Der Dämon in mir oder Texas Killing Fields bekannt sind, verleihen Possession durch ihre Schauspielkunst eine unnachahmbare Kraft.

In den us-amerikanischen Kinos verteidigt Possession – Das Dunkle in Dir (Im Original The Possession) bereits in der zweiten Woche seinen Platz unter den Top Ten der Kinocharts. Ab dem 8. November 2012 wird Possession in den deutschen Kinos anlaufen, ob Hierzulande der Erfolg genauso rigoros sein wird, wie in den USA, bleibt abzuwarten.

Possession - Das Dunkle in dir - Kinoplakat

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