19. November 2012 von in

Fright Nights 2012: Tag 2

Zweiter Tag beim „Festival der Angst“ in Wien!

Eröffnet hat ihn der deutsche Amateur-Schocker Thanksgiving. Der Film handelt von einem 11-jährigen Jungen, der von seinem Stiefvater misshandelt wird, ins Koma fällt und schließlich 11 Jahre später wieder aufwacht und Rache üben will. An vielen! Ein ziemlich düsterer Streifen, den die Veranstalter wie folgt beschreiben: „Starke Nerven sind für diesen absolut humorlosen Film ohne irgendwelche positive Lichtblicke gefragt. Nur für die Härtesten der Harten geeignet.
Dafür gibts auch Nominierungen als „Bester Amateurfilm“ und für den „Trash Award“.

Nächster Hohepunkt war der Österreichische Psycho-Thriller Am Ende des Tages. Ein außergewöhnlicher Film der, sofern man nicht am Dialekt scheitert, über die komplette Laufzeit unterhält und mit einer Vielzahl von skurrillen Ideen und Charakteren aufwartet.
Es geht um einen jungen, erfolgreichen Politiker (Simon Schwarz), der mit seiner schwangeren Freundin (Anna Unterberger) einen Kurzurlaub machen will und dann auf einen ehemaligen Freund (Nicholas Ofczarek) trifft, der die beiden durch den Film verfolgt und terrorisiert.
Besonders die schauspielerischen Leistungen sind beeindruckend und verleihen sehr viel Authentizität und Klasse. Jeder dieses Schauspieltrios wurde für „Bester Darsteller“ bzw. „Beste Darstellerin“ nominiert. Außerdem ist der Film noch als „Bester Profifilm“ im Rennen. Einfach Sehenswert!

Weiters gab es das Erstlingswerk 22:43 zu sehen. Ein kluger Zeitreise-Thriller der mit wenig Budget das Maximum herausholte. Der junge Regisseur und Drehbuchautor Markus Hautz, stellt die Frage, ob es sowas wie Schicksal gibt, oder ob doch alles Zufall ist.
Der Film erzählt die Geschichte von einem erfolglosen Schriftsteller, der fast von einem Auto angefahren wird, was ihn aber nicht umbringt, sondern drei Jahre in die Zukunft katapultiert. In seinem Haus wohnen jetzt andere Menschen, er wird wegen Einbruchs verhaftet und seine Freundin ist tot. Schließlich kommt er drauf, dass ein Buch, welches er vor der Zeitreise geschrieben hat, etwas mit dem Tod seiner Freundin zu tun hat…
22:43 hat bei internationalen Festivals abgeräumt und kämpft auch bei den Fright Nights um die silberne Hand als „Bester Profifilm“, sowie Martin Loos als „Bester Darsteller“.
Der Regisseur erzählte: „Diesen Film zu machen, war wohl das Schwierigste, was ich je in meinem ganzen Leben gemacht habe. Aber ich bin sehr froh, es bis zum Ende durchgehalten zu haben.

Hier findet ihr die Trailer:

 

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