23. November 2012 von in

Fright Nights 2012: Tag 6 und erste Bilanz

Am Donnerstag wurden die Highlights der bisherigen Fright Nights erneut gezeigt. Neue Filme gab es keine zu sehen, deswegen können wir euch jetzt auch keine neuen Horrorschmankerl vorstellen.

Da jedoch bereits alle nominierten Beiträge in allen Kategorien zu sehen waren, können wir nun ein erstes Resümee ziehen und unsere Prognosen für die Preisverleihung der „Silbernen Hand“ am Samstag, stellen.

Der Festivalleiter Heinz Olbrich verriet uns, dass es dieses Jahr „Die schönste Silberne Hand aller Zeiten!“ zu gewinnen gibt. Doch wer darf das schmucke Stück, dass inzwischen im deutschsprachigen Raum durchaus einen hohen Prestigewert hat, mit nach Hause nehmen?

Wir haben mit einem der drei Juroren, dem Videothekenangestellten und Horror-Freak Thomas Weinmann, gesprochen:
Dieses Jahr gibt es zwei starke Subgenres, das ist zum einen der trashige Amateurfilm und zum anderen der Horrorthriller. Filme der klassisschen Horrorschule, die mit Urängsten spielen und sich der bekannten Methoden bedienen, sind die Ausnahme.
Mir haben die asiatischen Beiträge sehr gefallen, und vor allem der Österreichische Am Ende des Tages. Julian Simon und Nicholas Ofczarek sind tolle Schauspieler!
Bei den Kurzfilmen gefiel mir Vadim (noch einer der klassischen Beiträge Anm. d. Red.) und Envy Of The Dead sehr gut. Zu zweiterem Werk aus dem arabischen Raum muss man sich vorstellen wie schwer es für den Regisseur war dort, in Bahrain, so einen Stoff zu realisieren. Dafür gebührt ihm aller Respekt.

Auf die Frage nach seinem Lieblingsfilm am Festival antwortete er mit Confessions… kurze Pause… Und Am Ende des Tages.

Was heißt das für die Verleihung am Samstag?
Am Ende des Tages ist Favorit auf die großen Preise. Bester Profidarsteller wird wohl ein internes Duell werden, auch Anna Unterberger darf sich gute Chancen ausrechnen. Folglich wäre auch die wichtigste Auszeichnung, „Bester Profifilm“, keine Überraschung.

Bei den Kurzfilmen hört man nur von Vadim und Envy Of The Dead, wobei der wirklich tolle Too Focused denen sicher nichts nachsteht. Ein spannender Dreikampf. Amateur-Schauspielerpreise gehen aber nur über die Darsteller in Too Focused, alles andere wäre eine Überraschung.

Der große Favorit auf den Trash Award ist, der gestern vorgestellte, Das Ding aus der Mur. Dieser hat einfach am meisten Spaß gemacht und darum geht es ja in dieser Kategorie.

Ebenso könnte der Grazer Beitrag auch als „Bester Amateurfilm“ ausgezeichnet werden. Die Konkurrenz ist nicht allzu beängstigend. Für ein absolutes No-Budget Projekt, welches komplett ohne Kosten realisiert wurde, wäre das eine Sensation!

In jedem Fall bleibt es spannend, mit noch einigen engen Entscheidungen. Wir sind gespannt!

Mehr zum Thema

Lust auf...?

Kommentare

Kommentare sind hier nicht mehr möglich.