„Der Exorzist“ Regisseur William Friedkin hat einen echten Exorzismus gefilmt

Linda Blair in dem Horrorfilm „Der Exorzist“ von 1973

Filmemacher William Friedkin ist seit 1973, als er den wohl bekanntesten Exorzismusfilm überhaupt Der Exorzist gedreht hat, mit dem Thema der Teufelsaustreibung verbunden. Vergangenes Jahr hat er die Dokumentation The Devil and Father Amorth über Gabriele Amorth und dessen neunten Exorzismus gefilmt.

Friedkin hat den Priester für die Dokumentation begleitet, als dieser den Exorzismus an einer italienischen Frau vollzogen hat. Laut einem Interview mit Variety musste er dafür alleine ohne sein Team kommen und durfte keine Lichtquellen einsetzen. Während des Exorzismus sei er nur etwas mehr als einen halben Meter von ihnen entfernt gewesen und habe alles mit einer Sony Standbildkamera festgehalten.

Weiter erzählte er, dass das Geschehen erschreckend auf ihn gewirkt habe. Seine Gefühle wanderten von Angst vor dem, was passieren könnte, über auf ein großes Mitgefühl gegenüber der Frau, die unter Schmerzen gelitten habe.

Gabriele Amorth verstarb im September 2016. Laut William Friedkin war er ein Fan von seinem Film Der Exorzist, weil dieser den Menschen helfe, seine Arbeit zu verstehen.

In wie weit Der Exorzist der Realität tatsächlich nahe kommt, wird die Dokumentation The Devil and Father Amorth zeigen. Der Film hatte vor kurzem seine Premiere auf dem Venice Film Festival, wann er hierzulande zu sehen sein wird steht jedoch noch nicht fest.

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