19. Oktober 2010 von in

Adrien Brody will Release von „Giallo“ per Gerichtsbeschluss verbieten

Der Schauspieler will den Release des italienischen Horrorfilms „Giallo“, der in den Staaten heute auf DVD erscheint, per Gerichtsbeschluss verbieten. Oscar-Gewinner Adrien Brody zog vor Gericht, da er seiner Aussage nach vorsätzlich von den Produzenten des Films angelogen wurde, um zu verhindern, dass er das Dreh-Set verlässt.
Brody schloss für „Giallo“ (bei dem übrigens die italienische Horror-Legende Dario Argento Regie führte) einen „Pay or Play“ Vertrag ab, wobei er gemäß eigener Aussage etwa eine Woche nach Produktionsbeginn erfuhr, dass der Film unterfinanziert ist und die Produzenten die eine vereinbarte Summe von 640.000$ noch nicht auf ein Treuhand-Konto eingezahlt hatten.

Als Brody daraufhin das Set verlassen wollte, wurde ihm erzählt, dass eine neue Finanzierung bereits durch den Verkauf von italienischen Redistributionsrechten in Höhe von 2 Millionen Dollar sichergestellt sei. Brody unterschrieb daraufhin einen neuen Vertrag, gemäß dem jegliche Bildrechte seiner Person im Zusammenhang mit „Giallo“ bei ihm selbst verbleiben, bis seine volle Gage bezahlt wurde.

Da er bis jetzt noch nicht bezahlt wurde, klagt er nun auf die ihm zustehenden 640.000$ Gage plus weitere 2 Millionen Dollar für Vertragsbruch, Betrug und Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte.

Quelle: Bloody Disgusting

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