7. Mai 2011 von in

Wir sind was wir sind – Kannibalendrama ab 2. Juni im Kino

Wir sind was wir sind – so oder so ähnlich waren auch schon andere Protagonisten in Horrorfilmen eingestellt, die mit ihrer Eigenart leben mussten. In So finster die Nacht (Remake: Let me In) musste sich zum Beispiel das kleine Vampirmädchen damit zurechtfinden, dass es niemals wie ein normales Kind aufwachsen konnte. Oder in District 9 waren auf der Erde notgelandete Aliens plötzlich damit konfrontiert, wie es ist, wenn sie auf der Erde keinen Platz für ein gutes Leben gefunden haben.

In dem mexikanischen Kannibalenhorrorfilm Wir sind was wir sind wird es diesem Thema nun gleichgetan – nur dieses Mal mit Kannibalen. Die Geschichte handelt von einer Kannibalenfamilie, die unerwartet ihr Familienoberhaupt, den Vater, verloren hat und sich nun selber darum kümmern muss genug Essen auf den Tisch zu bekommen. Das dies in der Praxis schwerer ist als angenommen wird schnell klar, schließlich mussten die Mutter- und Kinderkannibalen bisher nie den Finger krumm machen.

Der Arthouse-Film von Jorge Michel Grau, der übrigends auch sein erster Spielfilm ist, startet am 02. Juni in unseren Kinos und sollte auf keinen Fall gemieden werden. Schließlich sind es gerade diese Horrorfilme über gesellschaftliche Probleme, die dem Zuschauer näher kommen als jedes Splattermeisterwerk.

Wir freuen uns!

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