Synopsis

Eine Gruppe von Freunden macht in ihrem Ukraine-Urlaub einen kleinen Abstecher in die Stadt Prypjat, welche während der Atomkatastrophe in Chernobyl viel abbekommen hatte und danach komplett evakuiert wurde. Die Touristen wollen sich daraus einen Spaß machen, doch müssen schon bald feststellen, dass die Stadt Prypjat nicht so menschenleer ist, wie einst gedacht…

Trailer

Bilder

Review

Handlung:
Schauspieler:
Glaubwürdigkeit:
Bild:
Musik:
Sprache:
Grusel:
5.5/10
Spannung:
7.5/10
Gewalt:
2.5/10
Splatter:
2.5/10
Trash:
1/10
Tragik:
5.5/10
Gesamt: 7 / 10 Punkte

Die Review basiert auf dieser Fassung:
Deutsche Kinofassung, Uncut

Kommentar:

Nach drei Paranormal Activity Filmen lieferte Oren Peli mit Chernobyl Diaries nun das vierte Drehbuch zu einem Spielfilm in seiner Karriere und verließ damit auch das bereits von ihm bekannte Found Footage Format. Es handelt sich um eine Gruppe Extrem Touristen, welche in Tschernobyl stecken bleiben und dort von etwas Unbekanntem attakiert werden.

Die Handlung bietet fast durchgehend Spannung und würde einen auch an den Sitz fesseln, nur leider kommen einem dabei immer wieder unglaubwürdige Twists und einzelne "dumme" Handlungen der Charakter in den Weg. So kann der Film einfach nicht durchgehend an Fahrt gewinnen und torkelt nach einer Weile etwas zwischen Spannung und ungewollter Komödie rum. Zum Ende hin verläuft der Film dann leider etwas monoton und zu vorhersehbar, weil man einzelne Dinge schon etliche Male zuvor gesehen hat, hier hätte man von Oren Peli einfach mehr erwartet.

Wodurch Chernobyl Diaries einige Pluspunkte sammeln konnte ist die Kameraführung. Es handelte sich nicht um den Found Footage Stil, welcher den Zuschauer fast schon glauben lässt, er sei live dabei. Die Kamera wurde aber nicht weich geführt, es wurde hingegen gar nicht erst versucht die Schritte und Bewegungen des Kameramanns auszugleichen. Durch diese leicht wackelnde Kamera fühlt man sich ebenso als Teil des Films. Dazu kommt, dass die Kamera sich zwischendurch wie ein Mensch verhalten hat, sich regelrecht nach hinten umgedreht hat, um nachzuschauen, was dort passiert. Sie war außerdem stets in der Nähe der Charakter, wovon man bereits seit Silent House weiß, welche Wirkung das haben kann.

Insgesamt ist Chernobyl Diaries ein klassischer Survival Horrorfilm im Stil von The Hills Have Eyes und hat neben einigen Schockmomenten auch ordentliche Gruselszenen zu bieten. Zwischendurch wirkte der Streifen zwar leicht improvisiert, aber vielleicht ist grade dies der Grund, weshalb er trotz kleiner Fehler und unlogischer Handlung durchaus echt wirkt und somit empfehlenswert ist.

Lust auf...?

Filmstarts

Kino (Warner Bros.)
Kinostart: 21.06.2012
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Freigabe: FSK 16
Uncut: ja

Auf Amazon kaufen Blu-ray (Warner Home Video Germany)
Starttermin: 26.10.2012
Laufzeit: ca. 86 Minuten
Freigabe: FSK 16
Uncut: ja
Indiziert: nein

Auf Amazon kaufen Blu-ray (Warner Home Video Germany)
Starttermin: 26.10.2012
Laufzeit: ca. 82 Minuten
Freigabe: FSK 16
Uncut: ja
Indiziert: nein

Cast & Crew

Regie: Bradley Parker

Drehbuch: Oren Peli, Carey Van Dyke, Shane Van Dyke

Darsteller: Jesse McCartney, Olivia Dudley, Jonathan Sadowski, Pasha D. Lychnikoff, Ingrid Bolsø Berdal, Nathan Phillips, Devin Kelley, Dimitri Diatchenko, Alex Feldman, Kristof Konrad

Produktion: Oren Peli, Brian Witten

Kommentare

14 Kommentare

  • Dj Basscal

    Der Trailer sieht total gut aus. Der Film hat echt Potential ich hoffe die können es auch so umsetzen, wie ich es mir vorstelle. Ich werde ihn mir auf jeden Fall ansehen.

    FSK ?

  • JmacFan

    Mein Gedanke:
    Ich werde diesen Film angucken ich kenne den Trailer sogar noch aus den USA. Der Trailer an sich so habe ich es erlesen ist ab 16. Ob der ganze Film ab 16 sein wird ist offen, ich spekuliere aber das der vielleicht auch ab 18 sein kann. Ich hoffe auch das der Film international trotz dieser kleinen Geschichtlichen Sache erfolge feiern kann, denn das zeigt das mein Schauspieler den ich wirklich sehr mag, stückweit in seriösere Rollen schlüpft und keine Teenie Filme, Keith war einer davon habe ihn sicher 5 mal gesehen auf DvD (Hab sogut wie alles) aber spielt hier keine Rolle und bin hellauf begeistert. Chernobyl Diaries ich komme denn das ist mein Highlight dieses Jahr neben Breaking Dawn 2

  • boikottkoile

    Ich hätte wahrlich mehr erwartet. Die Kulisse und Atmosphäre sind super und lassen einen nicht wegsehen, aber die Handlung ist leider mehr als vorhersehbar, was zum Ende hin leider immer schlimmer wird.
    Sehenswert: Ja!
    Kultfaktor: Null!

  • Anonymus

    der film ist ab 16, läuft grad auch im Kino

  • Horrorjunkie

    Der Film ist absolut stimmungsvoll und beeindruckend .
    Ich war im Kino mit meiner Freundin und wir waren begeistert .
    Sowie Devil Inside oder Paranormal Activity haben uns schon absolut überzeugt aber dass war endlich mal was neues und konnte uns sehr überzeugen . Ich kann nur jeden Empfehlen den mal anzuschauen ! Top !

  • PoetBote

    Naja, man kann sich den Film ruhig anschauen. Er ist nicht schlecht und hat seine spannenden, atmosphärischen Momente. Die erste Hälfte des Films ist sehr gut gemacht. Der Spannungsbogen wird langsam, aber konstant gesteigert -> jedoch nicht hektisch, sondern durch die Schock,- und „Splatter“szenen ordentlich aufgebaut. Nach der ersten Hälfte verliert der Film jedoch alles. Der Spannungsbogen fällt und steigt, alles ist durcheinander und der komplette Film wird chaotischer, klischeehafter, vorhersehbarer -leider. Die letzten 15 – 20 Min waren dann das typische Horrorgedusel. Hier hätte ich mehr erwartet. Auch wirkten in der zweiten Hälfte einige Szenen sehr gestellt/gewollt.
    Die ersten 50 Min sind top und machen Spaß, aber danach gleist der Film in den typischen Horrorsumpf ab.
    Für einen Abend mit der Freundin ist er aber geeignet.

  • Alex

    Bis zur hälfte war der Film echt spannend, aber dann nur noch abstoßend, alles war so dunkel man konnte fast nur noch die Geräusche erkennen und nur eine Verfolgungsjagt…
    Fazit 5/10 mehr nicht.

  • Pflunzii

    3/10 sterne :-/

  • Sell-M

    Kommentar:

    War ein guter Film lohnt sich anzusehen Blut und Eckchen hat der Film nicht gerade erwartet daher nicht so viel von dem Film.
    Der hier ist auch wieder keiner, wo man wirklich Angst hat, aber der ist echt gut die Story ist auch so im ganzen ok
    Die Handlungen sind Gut sowie der Drehort. Nachteil an dem Film sind die Dunkeln Drehorte wo man nur was hört statt sehen tut.

    Punkte Wertung:
    Film: 7 von 10 P.
    Story & Dramaturgie: 5 von 10 P.
    Spannungsfaktor: 3 von 10 P.
    Gesamturteil: 6 von 10 P.

  • Morgwen

    wie kann bitte ein so grotten-schlechter streifen so eine bewertung bekommen??? da muss doch was gravierend falsch laufen…

  • Christina

    Wenn man sich den Trailer ansieht verspricht man sich schon zu viel von dem Film, so ging es jedenfalls mir. Die besten Stellen sind schon im Trailer drinnen und der Rest ist meiner Meinung nach langweilig. Also weiter empfehlen würde ich ihn nicht.

  • ThomThom

    @Morgwen

    normalerweise überspringe ich solche kommis wie deine. Aber dazu muss man was schreiben.wenn du keine begründung für deine aussage hast . „EINFACH MAL FRESSE HALTEN“ Begründe es einfach und nich mit :“wie kann bitte ein so grotten-schlechter streifen so eine bewertung bekommen??? da muss doch was gravierend falsch laufen…:“ kommentieren. anscheind läuft bei dir im kopf was falsch.

    so zum film

    der Film ist eigendlich sehr gut gemacht bis auf die ständig dunklen scenen man hätte mehr rausholen können.aber die idee an solchen plätzen zu drehen „hamma“

    Film :6/10

    muss man mal gesehen haben ;)

  • Jazzz

    Fand den Film Super!

  • ExtremeShrimpokalypse

    Der Film war schon recht spannend. Das meine ich jetzt nicht ironisch.
    Aber wieso brauchen die den ganzen Tag um ein Kabel zu sammeln? Das war doch nicht ganz normal, haha.

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