Synopsis

Ein weißer Hai terrorisiert eine Badeinsel an der amerikanischen Atlantikküste. Besonnene Einheimische unter Führung von Polizeichef Brody wollen alle Strände schließen und zur großen Jagd blasen, während die Schar der Kaufleute und Gastwirte angesichts der einträglichen Badesaison lieber zur Tagesordnung übergeht und sich damit auch durchsetzt. Als der Hai erneut zuschlägt, bildet Brody mit dem erfahrenen Haifänger Quint und dem Ozeanologen Hooper ein Jagdteam und rückt dem Gegner auf See zu Leibe.

Bilder

Review

Handlung:
Schauspieler:
Glaubwürdigkeit:
Bild:
Musik:
Sprache:
Grusel:
1.5/10
Spannung:
7.5/10
Gewalt:
6/10
Splatter:
3/10
Trash:
0.5/10
Tragik:
4.5/10
Gesamt: 7.5 / 10 Punkte

Die Review basiert auf dieser Fassung:
Blu-ray, FSK 16, Uncut

Lust auf...?

Filmstarts

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Steelbook inkl. Digital Copy
Starttermin: 16.08.2012
Laufzeit: ca. 124 Minuten
Freigabe: FSK 16
Uncut: ja
Indiziert: nein

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Special Edition
Starttermin: 25.03.2004
Laufzeit: ca. 124 Minuten
Freigabe: FSK 16
Uncut: ja
Indiziert: nein

Cast & Crew

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Peter Benchley, Carl Gottlieb

Darsteller: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss, Lorraine Gary, Murray Hamilton, Carl Gottlieb, Jeffrey Kramer, Susan Backlinie, Jonathan Filley, Ted Grossman, Chris Rebello, Jay Mello, Lee Fierro, Jeffrey Voorhees, Craig Kingsbury, Robert Nevin, Peter Benchley

Produktion: David Brown, Richard D. Zanuck

Kommentare

3 Kommentare

  • TOM

    der beste haifilm aller Zeiten teil 2 ist auch noch klasse

  • derschrecklichesven

    Einer der besten Filme aller Zeiten und der erste Blockbuster der filmgeschichte vor Krieg der Sterne.
    Die Besetzung und die Regie sind sind großartig und die Musik sucht seinesgleichen. Meine Wertung natürlich 10 von 10 punkten.

  • Francesc Sabate Llopart

    „Der weiße Hai“ illustriert bestens, worauf es bei einem guten Horrorfilm ankommt:

    Nicht auf die gerne als genretypisch angenommenen „Gewalt-Szenen“ mit viel „Blut“, die sind höchstens Beiwerk oder kurzer Klimax, nein, die ganze Stimmung muss akribisch und intensiv aufgebaut werden.
    Dies erreicht dieser Meilenstein der Horrorfilmgeschichte unter anderem mit der Untermauerung seiner „Thesen“ durch die Wissenschaft – einen WIssenschaftler ins Ermittlungsteam zu holen, war eine gute Idee – er verleiht dem Film Glaubwürdigkeit. Auch kann er die Ausmaße des Monsters wesentlich beeindruckender darstellen, als es eine Puppe hätte tun können. Nicht durch die technische Umsetzung gelingt dies, sondern dadurch, dass unser Geist bei bloßen Worten zum Arbeiten angeregt wird. Sehen wir in den modernen, plakativen Horrorfilmen die gigantischen Krokodile oder schwachsinnigen Haie mit sieben Köpfen und Genitaltentakeln, durchschauen wir das Ammenmärchen ziemlich schnell und sind gelangweilt. Hören wir aber „Eine Tonne!“, „Zehn Meter“, „Ein Maul von der Größe eines“, „Rasiermesserscharfe Zähne“ – so rattert in uns der beste Regisseur den wir finden werden, unsere eigene Vorstellung – unser Unterbewusstsein. Es gräbt Urängste aus und setzt unseren Körper unter Strom.
    Filme, die durch die düstere See, die bloße Ahnung einer Gefahr „da draußen“ diese Reize in uns stimulieren, sind die echten Meisterwerke dieser Kategorie.
    Viele weitere Dimensionen sind bei Spielberg zu diesem Zweck zusammengemischt: Die idyllische Inselatmosphäre schafft Identifikation und positive Assoziationen – in diese Wolke stiebt dann die „dunkle See“, der Hai, das Unbekannte „da draußen“.
    Die Musik darf hier nicht unerwähnt bleiben – aber es sind nicht nur die Klänge gespielter Noten, sondern es sind oftmals gerade die Klänge, die nicht von Menschenhand stammen, die das dämonische Grauen im Zuschauer wachrufen. Nicht nur klirrende Ketten, dumpfe Laute des Aufpralls, wo keine sein sollten und das Schlingern der Boote auf hoher See sind damit gemeint, sondern auch einfach der Klang der Stille. Stille, an Orten, an denen man Vögel, Kinder, Motoren oder das Rauschen des Windes hören sollte, ist bereits beängstigend. Wer dies berücksichtigt und dazu noch mit einer für die Stimmung des Moments sensiblen Musik aufwartet, komponiert was gute Horrorfilme ebenfalls sein sollten: Eine Symphonie des Schreckens, ganz abgesehn vom Grauen für die Augen.
    Nachdem ich nun Spielbergs taktische Einwirkung auf das Denken bzw. auf das Unterbewusstsein und auf das Gehör dargestellt habe, will ich nun noch ein Wort über den Sehnerv verlieren:
    Genauso brilliant, wie Ohren und Seele in Angst versetzt werden, füttert Spielberg unsere Augen:
    Auf die Figuren bezogen, ist es ihm besonders gut beim Bootshaus des Haijägers Quint gelungen.
    Haigebisse, Ketten, rohes Holz, dampfende Kochtöpfe, Zangen – roh gebogen aus Baustahl, Stricke, Leitern und dahinter die „Orca“ und das offene Meer.
    Ein weiterer Schmankerl ist natürlich die Obduktion eines jungen, weiblichen Opfers – die schrecklichen Folgen eines vermutetermaßen noch schrecklicheren Angriffs. Die Bestie, die bislang noch nicht detailliert in Erscheinung getreten ist, hat es geschafft, eine Art liberales Sexsymbol völlig zu entmenschlichen. Machen wir uns bewusst, was hier alles mitspielt, welche seelischen Ebenen hier angesprochen werden – Fatal zerstörte Erotik, Jugend, Freiheit, Menschlichkeit.
    Wallendes Haar, straffe Brüste und die zuvor am Strand angebahnte, aber unterbrochene Koppulation werden vor den ohnmächtigen Augen des Zuschauers in zerrissenes Krebsfutter verwandelt.
    Meinem durchweg positiven Fazit möchte ich noch eine weitere, für den Erfolg eines Horrorfilmes wichtige Zutat hinzufügen: Den empathischen Zuschauer.
    Spürt man selbst nicht, wie diffizil all dies zusammenkomponiert wurde, so kommt einem die Großartigkeit dieses Machwerks gar nicht zu Bewusstsein. Ein stumpsinniger Zuschauer, dem möglichst das eigene Denken vom Film vorweggenommen werden soll, wird sich nach „Jaws“ höchstens darüber aufregen, dass das Filmmonster nicht einmal radioaktiv war noch fliegen konnte.
    Mit diesem letzten Aspekt möchte ich zum Schluss kommen – und angesichts dieses Films die Frage aufwerfen, ob unser Lieblingsgenre wirklich so stupide ist, wie immer behauptet wird, ob es wirklich der ständigen Behinderung und Bedrohung durch kirchliche Zensur und bürgerliche Medien bedarf!?

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