Synopsis

Valerie ist glücklich in Peter verliebt, doch ihre Eltern sehen für sie Henry als zukünftigen Ehemann vor. Um nicht auseinandergerissen zu werden, wollen Valerie und Peter aus dem Dorf fortgehen. Doch in dem dunklen Wald um die Heimat der beiden treibt ein blutrünstiger Werwolf Nachts sein Unwesen. Normaler Weise bekommt der Werwolf von den Bewohnern der Ortschaft regelmäßig ein Tier als Opfergabe, doch neuerdings scheint er es eher auf Menschen abgesehen zu haben …

Trailer

Bilder

Review

Handlung:
Schauspieler:
Glaubwürdigkeit:
Bild:
Musik:
Sprache:
Grusel:
2/10
Spannung:
7/10
Gewalt:
3/10
Splatter:
2/10
Trash:
2/10
Tragik:
4/10
Gesamt: 7 / 10 Punkte

Die Review basiert auf dieser Fassung:
dt. Kinofassung

Kommentar:

... denn plötzlich wird Valeries (Amanda Seyfried) Schwester tot aufgefunden. Während der Dorfgeistliche Pater August dafür plädiert, denn Fall an den berüchtigten Werwolf- und Hexenjäger Solomon (Gary Oldman) zu übergeben, nehmen ein Teil der männlichen Dorfbewohner, unter ihnen auch Valeries Vater Ceasar (Billy Burke), ihr Verlobter Henry (Max Irons) und ihre große Liebe Peter (Shiloh Fernandez), die Sache selbst in die Hand um das Biest ein für alle Mal zur Strecke zu bringen. So macht sich der Trupp auf zur Höhle, in der der Wolf angeblich haust, um nur kurze Zeit später dem Rest des Dorfes stolz den abgeschnittenen Kopf eines Wolfes präsentieren zu können und anständig zu feiern. Nur der Tod von Henrys Vater, der als einziger bei der Wolfsjagd sein Leben verlor trübt, die Stimmung und auch Pater Solomon glaubt nicht wirklich an den Tod des Werwolfs und es kommt wie es kommen muss, das Ungetüm schlägt während der Feierlichkeiten wieder zu, diesmal schlimmer als je zuvor. Rotkäppchen vs. Die Werwölfe von Düsterwald Nicht-Fans der Twillight-Reihe können aufatmen, denn Red Riding Hood ist entgegen vieler Erwartungen ein guter Film geworden. Regisseurin Catherine Hardwicke verlässt sich nämlich nicht nur auf die schon obligatorische Dreiecksbeziehung zwischen Valerie, Peter und Henry, sondern schafft es hier, ganz im Gegensatz zur Biss-Serie, auch einmal einen ordentlichen Spannungsbogen aufzubauen. So ist der Film überraschend atmosphärisch, freilich ohne wirklich gruselig zu sein. Das liegt vor allem am guten Score und dem wunderschön gestalteten Dorf Daggerhorn, welches zu großen Teilen in den Studiohallen des Kanada Motion Picture Park in Vancouver/ British Columbia aufgebaut, und dann digital am Computer und mittels einfacher Spiegelungen vergrößert wurde. Die Schauspieler liefern ordentlich ab, angeführt von Gary Oldman, der hier wieder einmal einem etwas überdrehten Charakter sein Gesicht leihen darf. Aber vor allem auch Amanda Seyfried, in Verbindung mit ihrem titelgebenden purpurroten Mantel, ist eine Augenweide und strahlt etwas ganz Besonderes aus. So ist sie gleichzeitig unschuldig und geheimnisvoll und deshalb heiß begehrt bei den männlichen Dorfbewohnern. Stichwort roter Mantel: Eine weitere große Stärke des Films ist sein geschickter Einsatz der Märchen-Motive. So spielen neben dem roten Mantel und dem bösen (Wer)Wolf, natürlich auch die Großmutter eine nicht unwichtige Rolle, genau wie allgemein die Angst vor dem Fremden. Weiterhin erinnern viele Elemente des Films noch an das bekannte Gesellschaftsspiel Die Werwölfe von Düsterwald, bei dem in einem abgelegenen Dorf auch Nacht für Nacht Werwölfe ihr Unwesen treiben und dann am nächsten Tag, die Dorfbewohner sich gegenseitig der Taten beschuldigen und versuchen sich zu entlarven, sowie den oder die „Auserwählten“ dann ordentlich zu lynchen und unter die Erde zu bringen. Dabei gibt es weitere heraus scheinende Figuren mit wichtigen Funktionen wie den Dorfdepp, den Jäger oder das Liebespaar, die in ähnlicher Form auch im Film vorkommen. Verdächtig ist bei einem Film dieser Art, natürlich ab einem gewissen Zeitpunkt jeder wichtige Charakter und es werden natürlich viele falschen Fährten gelegt, bis sich der Kreis der Verdächtigen immer mehr einengt um dann am Schluss, für den einen mehr und den anderen weniger überraschend, einen ganz anderen Täter zu präsentieren. Das ist durchgehend gute Unterhaltung die wenig Ansätze zur Kritik bietet, da der Film in sich auch recht logisch geraten ist. Einziger wirklicher Schwachpunkt sind die ähnlich wie in Twillight eher mäßig ausgefallenen Wolfsanimationen, bei denen man sich schon eine etwas realistischere Darstellung gewünscht hätte. Auch wer hier ein großes und blutiges Gemetzel erwartet hat, wird wohl enttäuscht werden, denn es wird zielgruppengerecht eher schön gestorben.

Lust auf...?

Filmstarts

Kino
Kinostart: 21.04.2011
Laufzeit: unbekannt
Freigabe: unbekannt
Uncut: ja

Cast & Crew

Regie: Catherine Hardwicke

Drehbuch: David Johnson

Darsteller: Gary Oldman, Amanda Seyfried, Shiloh Fernandez, Lukas Haas, Billy Burke, Michael Shanks, Julie Christie, Virginia Madsen, Max Irons, Cainan Wiebe, Michael Hogan, Darren Shahlavi

Produktion: Leonardo DiCaprio, Alex Mace, Jim Rowe

Kommentare

6 Kommentare

  • Gummibär:.

    Nicht wirklich gruselig aber sehr schön und traurig :)

  • Dead Melody

    Kein Gruselfilm sondern eher eine Fantasy-Werwolf-Story.
    Obwohl ich bei solchen Märchen immer eher für die Originalhandlung bin finde ich diesen Film sehr gelungen!
    Echt unterhaltsam, spannend une actionreich.
    Kann ich empfehlen :)

  • Erza

    Ist mal wieder ein recht guter Werwolffilm.
    Ich hätte mir ein bisschen mehr gruselfacktor gewünscht, und irgendwie war bei mir die Sache mit dem Werwolf eher nebensache. Mich hat eher interessiert für wen von den beiden Männern sich Valerie am Schluss entscheidet xD
    Man kann ihn anschaun aber zu den besten Filmen würde ich ihn jetzt nicht zählen.

  • Krissi

    Von horror ist zwar net viel zu sehen aber ich mag den film trotzdem :) kann man sich angucken wenn man es net sooo brutal mag :)

  • derschrecklichesven

    Ganz basabler Film hat mich teilweise sehr gut unterhalten Amanda Seyfried ist ja eine durchaus gute Schauspielerin sie trägt den Film bis zum Ende heraursragend und das absolute Highlight dieses Films ist aber Schauspiel Gigant Gary Oldman als Werwolf-
    Jäger und sozusagen neben der verfluchten Bestie auch eine Art Bösewicht in diesem
    Gruselmarchen. Der Film ist aufjedenfall in der Kategorie Fantasie einzuordnen toll sind die Anspielungen auf (natürlich) Rotkäppchen und der Wolf und die Sieben Geislein.
    Ich gebe 7.5 von 10 punkten

  • Kurt

    Für mich eher Fantasy als Horror.
    Ich habe ihn gesehen, weil die Regie auch für Twilight verantwortlich ist und ich sehen wollte, ob es an Catherine Hardwicke liegt oder an den grottenschlechten Büchern, dass die Filme bei mir Brechreiz auslösen.
    Ich bin zum Entschluss gekommen, es sind die Bücher der Twilight Reihe.
    Der Film ist okay, baut solide auf und der Wolf sieht sehr gut aus.

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