Red Riding Hood

Red Riding Hood
Originaltitel: Red Riding Hood
Genre: Horror, Thriller, Fantasy
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2011
FSK: n/A
Länge: n/A
Dt. Kinostart: 21.04.2011
Verleih: n/A

Regie: Catherine Hardwicke
Drehbuch: David Johnson
Darsteller: Gary Oldman, Amanda Seyfried, Shiloh Fernandez, ...

Bodycount: n/A

Kurzinhalt:

Valerie ist glücklich in Peter verliebt, doch ihre Eltern sehen für sie Henry als zukünftigen Ehemann vor. Um nicht auseinandergerissen zu werden, wollen Valerie und Peter aus dem Dorf fortgehen. Doch in dem dunklen Wald um die Heimat der beiden treibt ein blutrünstiger Werwolf Nachts sein Unwesen. Normaler Weise bekommt der Werwolf von den Bewohnern der Ortschaft regelmäßig ein Tier als Opfergabe, doch neuerdings scheint er es eher auf Menschen abgesehen zu haben …


Red Riding Hood Review

Bild & Montage: Bewertung gut Grusel-Faktor: 2 / 10
Sprache & Synchronisation: Bewertung gut Spannungs-Faktor: 7 / 10
Musik & Geräusche: Bewertung gut Gewalt-Faktor: 3 / 10
Story & Dramaturgie: Bewertung gut Splatter-Faktor: 2 / 10
Schauspielkunst & Cast: Bewertung gut Trash-Faktor: 2 / 10
Glaubwürdigkeit & Authentizität: Bewertung schlecht Tragik-Faktor: 4 / 10

Gesamtbewertung:
7 / 10

Scary-Movies.de
Kommentar:

... denn plötzlich wird Valeries (Amanda Seyfried) Schwester tot aufgefunden. Während der Dorfgeistliche Pater August dafür plädiert, denn Fall an den berüchtigten Werwolf- und Hexenjäger Solomon (Gary Oldman) zu übergeben, nehmen ein Teil der männlichen Dorfbewohner, unter ihnen auch Valeries Vater Ceasar (Billy Burke), ihr Verlobter Henry (Max Irons) und ihre große Liebe Peter (Shiloh Fernandez), die Sache selbst in die Hand um das Biest ein für alle Mal zur Strecke zu bringen. So macht sich der Trupp auf zur Höhle, in der der Wolf angeblich haust, um nur kurze Zeit später dem Rest des Dorfes stolz den abgeschnittenen Kopf eines Wolfes präsentieren zu können und anständig zu feiern. Nur der Tod von Henrys Vater, der als einziger bei der Wolfsjagd sein Leben verlor trübt, die Stimmung und auch Pater Solomon glaubt nicht wirklich an den Tod des Werwolfs und es kommt wie es kommen muss, das Ungetüm schlägt während der Feierlichkeiten wieder zu, diesmal schlimmer als je zuvor. Rotkäppchen vs. Die Werwölfe von Düsterwald Nicht-Fans der Twillight-Reihe können aufatmen, denn Red Riding Hood ist entgegen vieler Erwartungen ein guter Film geworden. Regisseurin Catherine Hardwicke verlässt sich nämlich nicht nur auf die schon obligatorische Dreiecksbeziehung zwischen Valerie, Peter und Henry, sondern schafft es hier, ganz im Gegensatz zur Biss-Serie, auch einmal einen ordentlichen Spannungsbogen aufzubauen. So ist der Film überraschend atmosphärisch, freilich ohne wirklich gruselig zu sein. Das liegt vor allem am guten Score und dem wunderschön gestalteten Dorf Daggerhorn, welches zu großen Teilen in den Studiohallen des Kanada Motion Picture Park in Vancouver/ British Columbia aufgebaut, und dann digital am Computer und mittels einfacher Spiegelungen vergrößert wurde. Die Schauspieler liefern ordentlich ab, angeführt von Gary Oldman, der hier wieder einmal einem etwas überdrehten Charakter sein Gesicht leihen darf. Aber vor allem auch Amanda Seyfried, in Verbindung mit ihrem titelgebenden purpurroten Mantel, ist eine Augenweide und strahlt etwas ganz Besonderes aus. So ist sie gleichzeitig unschuldig und geheimnisvoll und deshalb heiß begehrt bei den männlichen Dorfbewohnern. Stichwort roter Mantel: Eine weitere große Stärke des Films ist sein geschickter Einsatz der Märchen-Motive. So spielen neben dem roten Mantel und dem bösen (Wer)Wolf, natürlich auch die Großmutter eine nicht unwichtige Rolle, genau wie allgemein die Angst vor dem Fremden. Weiterhin erinnern viele Elemente des Films noch an das bekannte Gesellschaftsspiel Die Werwölfe von Düsterwald, bei dem in einem abgelegenen Dorf auch Nacht für Nacht Werwölfe ihr Unwesen treiben und dann am nächsten Tag, die Dorfbewohner sich gegenseitig der Taten beschuldigen und versuchen sich zu entlarven, sowie den oder die „Auserwählten“ dann ordentlich zu lynchen und unter die Erde zu bringen. Dabei gibt es weitere heraus scheinende Figuren mit wichtigen Funktionen wie den Dorfdepp, den Jäger oder das Liebespaar, die in ähnlicher Form auch im Film vorkommen. Verdächtig ist bei einem Film dieser Art, natürlich ab einem gewissen Zeitpunkt jeder wichtige Charakter und es werden natürlich viele falschen Fährten gelegt, bis sich der Kreis der Verdächtigen immer mehr einengt um dann am Schluss, für den einen mehr und den anderen weniger überraschend, einen ganz anderen Täter zu präsentieren. Das ist durchgehend gute Unterhaltung die wenig Ansätze zur Kritik bietet, da der Film in sich auch recht logisch geraten ist. Einziger wirklicher Schwachpunkt sind die ähnlich wie in Twillight eher mäßig ausgefallenen Wolfsanimationen, bei denen man sich schon eine etwas realistischere Darstellung gewünscht hätte. Auch wer hier ein großes und blutiges Gemetzel erwartet hat, wird wohl enttäuscht werden, denn es wird zielgruppengerecht eher schön gestorben.

Trailer

Bildergalerie

Cast & Crew

Regie: Catherine Hardwicke
Drehbuch: David Johnson
Produktion: Leonardo DiCaprio
Alex Mace
Jim Rowe
Darsteller: Gary Oldman
Amanda Seyfried
Shiloh Fernandez
Lukas Haas
Billy Burke
Michael Shanks
Julie Christie
Virginia Madsen
Max Irons
Cainan Wiebe
Michael Hogan
Darren Shahlavi

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Gummibär:.
Am 20. Juni 2011 um 12:16 Uhr

Nicht wirklich gruselig aber sehr schön und traurig :)

Dead Melody
Am 24. November 2011 um 22:46 Uhr

Kein Gruselfilm sondern eher eine Fantasy-Werwolf-Story.
Obwohl ich bei solchen Märchen immer eher für die Originalhandlung bin finde ich diesen Film sehr gelungen!
Echt unterhaltsam, spannend une actionreich.
Kann ich empfehlen :)

Erza
Am 13. Februar 2012 um 22:21 Uhr

Ist mal wieder ein recht guter Werwolffilm.
Ich hätte mir ein bisschen mehr gruselfacktor gewünscht, und irgendwie war bei mir die Sache mit dem Werwolf eher nebensache. Mich hat eher interessiert für wen von den beiden Männern sich Valerie am Schluss entscheidet xD
Man kann ihn anschaun aber zu den besten Filmen würde ich ihn jetzt nicht zählen.

Krissi
Am 23. März 2012 um 11:03 Uhr

Von horror ist zwar net viel zu sehen aber ich mag den film trotzdem :) kann man sich angucken wenn man es net sooo brutal mag :)

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