Synopsis

Nach dem Tod der Mutter wird Babydoll von ihrem Stiefvater in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Der Grund dafür ist aber nicht die Genesung des eigentlich gesunden Mädchens, sondern dessen Kaltstellung. Denn offiziell ist sie es, die ihre Schwester umgebracht haben soll, in Wirklichkeit ist jedoch der Vater für die Tat verantwortlich. Um der grausamen Realität innerhalb der Anstaltsmauern zu entfliehen, kreiert sie sich mittels ihrer lebhaften Vorstellungskraft eine Traumwelt, in der sie mit der Hilfe von vier weiteren Mädchen die Flucht aus ihrer Gefangenschaft plant. So sind es fünf Aufgaben, die zwischen der Gruppe und der Freiheit liegen, allerdings eine gefährlicher als die andere…

Trailer

Bilder

Review

Handlung:
Schauspieler:
Glaubwürdigkeit:
Bild:
Musik:
Sprache:
Grusel:
1/10
Spannung:
6.5/10
Gewalt:
6/10
Splatter:
3/10
Trash:
2/10
Tragik:
6/10
Gesamt: 7 / 10 Punkte

Die Review basiert auf dieser Fassung:
dt. Kinofassung

Kommentar:

Mit Sucker Punch beweist Regisseur Zack Snyder wieder einmal, dass er zu den ganz Großen gehört, wenn es darum geht Drehbücher audio-visuell beeindruckend auf die Leinwand zu übertragen. Da der Fantasie ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt sind und mittlerweile die technische Realisierbarkeit, dieser in nichts nachsteht, wird hier aus dem Vollen geschöpft. So müssen sich Babydoll und ihre Mitstreiterinnen in den verschiedensten Szenarien beweisen, sei es im alten China oder im Ersten Weltkrieg. Dabei treffen sie auf die unterschiedlichsten Gegner angefangen von riesigen Drachen, über Cyborgs und Orks-Look-Alikes bis hin zu untoten dt. Soldatenzombies. Die eigentlichen Stärken des Films liegen aber viel mehr dort, wo die Handlung in der Anstalt spielt und in der Verknüpfung der verschiedenen Fantasie- und Realitätsebenen. Die Darsteller füllen ihre Charakter allesamt gut aus, vor allem Emily Browning in der Rolle der Babydoll, die sich alles andere als Püppchen-like gibt. Der gute Score und eine etwas holzschnittartige Dialogarbeit (könnte nur die dt. Syncro betreffen) runden einen insgesamt recht gelungenen Film ab, der nie ganz an Watchmen heranreicht aber 300 aufgrund der inhaltlichen Tiefe um Längen schlägt.

Lust auf...?

Filmstarts

Kino
Kinostart: 31.03.2011
Laufzeit: unbekannt
Freigabe: unbekannt
Uncut: ja

Cast & Crew

Regie: Zack Snyder

Drehbuch: Zack Snyder, Steve Shibuya

Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Oscar Isaac, John Hamm, Scott Glenn, Gerard Plunkett

Produktion: Debora Snyder, Thomas Tull, Wesley Coller

Kommentare

4 Kommentare

  • Alex

    Wie kann man denn schon am 26. März ein Review veröffentlichen, wenn der Film erst am 31. März in die Kinos kommt?

  • Alex

    Äh, Pardon, war ja vom 28. März – immer noch 3 Tage vor Release.

  • Scary Movies

    Pressevorführung

  • derschrecklichesven

    Richtig geiler Girlpowerfilm mit tollen Darstellerinen bis hinein in die Nebenrollen ( mein favorite vanessa hudgens als blondie) tollem Soundtrack (Coverversionen bekannter Klassiker von vielen der Darsteller selbst gesungen Ausnahme Björk und Army oft me das in 2 verschiedenen Versionen als Hauptsong hervor sticht) ab gefahrene Story mit bis zu drei ebenen wo Baby Doll und die anderen Amazonen gegen Untote Nazis,Orcks oder Riesen Drachen kämpfen.in der Handlung dazwischen die in der Anstalt spielt sticht der lang unterschätzte Oscar Isaac als schmieriger Lude hervor.Die Bilder im gesamten Film sind außerdem audi-visioll hevoragend umgesetzt.
    Fazit:Barbie im Toyland meets LSD :-) ich gebe volle 10 Punkte

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