[Exklusiv] Diese vier Titel zeigt das HARD:LINE Film Festival 2026, Director’s Spotlight bekannt gegeben!
Das HARD:LINE Film Festival kehrt 2026 zurück, und wir haben die Ehre, euch exklusiv vier brandneue Highlights des Programms sowie das diesjährige Director’s Spotlight zu präsentieren. Packt eure Kalender aus, denn im April verwandelt sich Regensburg wieder in das Mekka für alle, die das Abseitige, das Schaurige und das Phantastische lieben.
Das Festival
Vom 16. bis zum 19. April 2026 wird das Ostentor-Kino wieder zum cineastischen Hauptquartier. Hier erwartet euch das volle Festival-Paket mit Gästen, rauschenden Partys, exklusiven Premieren und der unvergleichlichen HARD:LINE Stimmung. Wer das komplette Spektakel erleben will, sollte sich unbedingt eine Dauerkarte auf der Festival-Website sichern.
Ab dem 17. bis zum 22. April 2026 wird das Festival um die Kinos im Andreasstadel erweitert. Diese Nachspielstätte ist die perfekte Antwort auf den großen Andrang der letzten Jahre, da sie euch ermöglicht, alle Filme in entspannter Atmosphäre zu genießen. Hier läuft das Programm ganz ohne Gedöns, dafür ist der Eintritt ein bisschen günstiger, was vor allem für diejenigen ideal ist, die sich voll und ganz auf die Leinwand konzentrieren möchten.
Neben den bereits bekannten Titeln Gaua, Jump Scare, Mother of Flies und Strange Harvest freuen wir uns, euch heute vier weitere Kracher ankündigen zu dürfen.
Exklusive Programmenthüllungen
Die Filme im Detail
In I Live Here Now entführt uns Julie Pacino in ein abgelegenes Hotel, das für die Protagonistin zum Schauplatz eines psychologischen Horrortrips wird. Die gewalttätigen Echos ihrer Vergangenheit werden dort lebendig, wodurch die Grenzen zwischen ihren dunkelsten Albträumen und der Realität zunehmend verschwimmen.
Wer es skurriler mag, darf sich auf Sasyq (Stinker) freuen. Der alte Sadyk, der wegen seines Geruchs nur Stinker genannt wird, will seinem Leben eigentlich ein Ende setzen. In diesem Moment kracht jedoch ein Alien in einem neongrünen Kackfladen in die kasachische Einöde. Was folgt, ist eine herzliche, aber absurde Begegnung in einem örtlichen Plumpsklo, während Regierungsbeamte bereits die Gegend durchkämmen.
Mit Buffet Infinity erwartet euch eine groteske Horror-Komödie aus Kanada. Ein mysteriöses Loch im Asphalt sorgt in der Kleinstadt Westridge für Unruhe, während das lokale Fernsehen eine unendliche Reihe immer seltsamerer Werbespots ausstrahlt. Während die bunten Anzeigen des neuen „All you can eat“-Restaurants alles übertönen, verschwinden immer mehr Menschen auf rätselhafte Weise.
Schließlich führt uns Irati – Age of Gods and Monsters tief in eine antike mythologische Welt. Ein junges Mädchen leitet eine Gruppe christlicher und muslimischer Krieger durch ein bildgewaltiges Abenteuer, das die Brücke zum diesjährigen Ehrengast des HARD:LINE Film Festivals schlägt.
Director’s Spotlight 2026: Paul Urkijo Alijo

Foto: Paul Urkijo Alijo / HARD:LINE Film Festival
Es ist eine besondere Freude, Paul Urkijo Alijo persönlich in Regensburg sehen zu können. Der 1984 in Vitoria-Gasteiz geborene Filmemacher hat das baskische Genre-Kino auf die Weltkarte gesetzt. Sein Aufstieg begann spätestens mit seinem Spielfilmdebüt Errementari, das von keinem Geringeren als Álex de la Iglesia produziert wurde. Die atmosphärische Inszenierung einer Volkssage über das Austricksen des Teufels wurde als Netflix-Original weltweit zum Erfolg und bestach durch einen einzigartigen Stil sowie die Verwendung eines fast ausgestorbenen Dialekts.
Urkijos Werk ist tief in der Kunstwissenschaft verwurzelt, die er 2008 abschloss. Schon in seinen frühen Kurzfilmen wie The Lead Fish arbeitete er mit seinem langjährigen Kameramann Gorka Gómez Andreu zusammen, um schaurige Legenden zum Leben zu erwecken. Mit über 400 Festival-Teilnahmen weltweit hat er eine enorme Bandbreite bewiesen, die vom düsteren Drama bis hin zum preisgekrönten „Sword and Sorcery“-Kurzfilm El Bosque Negro reicht, der vor allem durch sein fantastisches Monster-Design besticht.
In seinen Filmen thematisiert Urkijo oft das Spannungsfeld zwischen heidnischem Volksglauben und religiöser Autorität, was besonders in seinem monumentalen Werk Irati deutlich wird. Mit einem Budget von 4,5 Millionen Euro ist dies die bislang größte baskische Filmproduktion, die sich dem Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Mythos widmet. Neben seiner Arbeit hinter der Kamera ist Paul Urkijo Alijo übrigens auch musikalisch im extremen Bereich unterwegs, denn er spielt in der Metal-Band HORTZAK, deren aktuelles Album den vielsagenden Titel „Ich möchte nicht glücklich sein“ trägt. Er wird während des Festivals drei seiner Filme präsentieren und steht euch für Gespräche vor Ort zur Verfügung.