2. Oktober 2018 von in ,

Mit Filmemachern auf ein Bier – Das war das „HARD:LINE Film Festival“ 2018

Die Heimat des HARD:LINE Festivals: Das Ostentor-Kino in Regensburg

Am Donnerstag, den 29. September 2018 war es endlich so weit: Zum bereits sechsten mal eröffnete das HARD:LINE Film Festival in Regensburg sein Pforten und präsentierte dem dort anwesenden Publikum 15 handverlesene Filme des extremen Kinos.

Was im Jahr 2013 als kleines Festival mit gerade mal vier Filmen aus der HARD:LINE Filmreihe heraus geboren wurde, hat sich mittlerweile bei vielen Filmfans als jährliches Pflichtprogramm etabliert. Schließlich gibt es hier jedes Jahr Welt- und Deutschlandpremieren zu sehen und eine einmalige Atmosphäre zu erleben. Daneben bietet das HFF auch vielen Produktionen, die nicht in die großen Kinos kommen, ein Sprungbrett für einen hiesigen Heimkinostart. Das Festival bietet eine interessante Mischung aus Independent- und Mainstream, sowie einen einzigartigen Mix an Genres.

Der Kinosaal des HARD LINE Filmfestivals

Wir waren dieses Jahr vor Ort und durften uns von dem vortrefflich organisierten Festival überzeugen lassen. Dabei staunten wir nicht nur über die Nostalgie, die das Retro Ostentor-Kino ausstrahlt, das jeder von euch ein mal besucht haben sollte, sondern waren über die enorme Leidenschaft der Veranstalter zum Thema Film begeistert.

Besonders war aber der Besuch in der Kino-Kneipe, in der jeder Besucher mit den anwesenden Regisseuren, Schauspielern und der Filmcrew mit einem Bier anstoßen konnte. Kino hatte noch nie eine familiärere Atmosphäre.

Kino Kneipe

Das 15 Filme starke Programm zog viele interessante Menschen in den Saal, die begeistert Beifall klatschten und schließlich für ihren Favoriten abstimmten. Es wurde eine große Bandbreite an Filmen geboten: Mit Splatter, Home Invasion, Geister-Horror und Rache-Thriller war die Vielfalt an Subgenres kaum zu übertreffen.

Der Retro-Horror Summer of 84 eröffnete das Festival ziemlich vielversprechend, am Sonntag zur Primetime hat Nicolas Cage in Mandy ein grandioses Festival-Finale geboten. Eine Tour der besonderen Art versprach der Geisterfilm I’ll Take Your Dead vom kanadischen Regisseur Chad Archibald (The Heretics), der es glücklicherweise trotz Zeitmangel zu einem Meet and Greet vor Ort geschafft hat. Handwerklich vermutlich als kleines Highlight durfte man den Social-Media Horrorfilm Framed von Marc Martinez Jordan sehen, der uns mit einigen tollen Effekten einen schwarzhumorigen Thriller präsentierte. Zusammen mit Hauptdarsteller Àlex Maruny und Kameramann Yuse Riera stand der Regisseur anschließend auf der Aftershowparty dem Publikum Rede und Antwort. Zur großen Überraschung aller Anwesenden konnte der Fantasy-Thriller Tigers are not Afraid von Issa López alle in seinen düsteren Bann ziehen. Nicht zuletzt durch seine einzigartige Darbietung und Thematik.

Zum Publikumsliebling wurde Dave Made a Maze gewählt. Auf Platz 2 konnte sich Tigers are not Afraid durchsetzen, dicht gefolgt von Bajo La Rosa.

Wir freuen uns bereits auf das Jahr 2019!

„Habit“, „Splintered“ und „White Settlers“ Regisseur Simeon Halligan

Lou Mentor, die Co-Autorin von „Pimped“

„Framed“ Regisseur Marc Martinez Jordan, Kameramann Yuse Riera und Darsteller Alex Maruny (von links nach rechts)

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