Ein achtjähriges Mädchen ersucht ihre intrigante Nachbarin um Hilfe, um das Monster unter ihrem Bett zu töten, von dem sie annimmt, dass es ihre Familie gefressen hat.
Nun konnte ich endlich "Dust Bunny" von Bryan Fuller nachholen und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Schon die Trailer waren irgendwie interessant, aber auch hier dauert es etwas, bis der Film wirklich in Fahrt kommt.
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Nun konnte ich endlich "Dust Bunny" von Bryan Fuller nachholen und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Schon die Trailer waren irgendwie interessant, aber auch hier dauert es etwas, bis der Film wirklich in Fahrt kommt.
Mads Mikkelsen als Auftragskiller trifft auf die Fantasie eines kleinen Mädchens, welches glaubt, ein Monster unter ihrem Bett hätte ihre Eltern gefressen. Das Mädchen meint wirklich Monster und der Nachbar denkt, dass es andere Killer sind. Wirklich brutal ist der Film nicht, aber er ist tiefergehend und komplexer als man denkt. Hinzukommen seltsam aussehende Orte (Restaurants), Wohnungen, das Chinatown in dem der Film zu spielen scheint und echt strange Kleidung. Die Story behandelt Adoption, selbst auferlegte Schuld von Kindern, Kinderphantasien und -wünsche, und irgendwie dann doch jede Menge Emotionen.
Das Zusammenspiel zwischen dem großartigen Mads Mikkelsen und der ebenfalls grandiosen Sophie Sloan als Aurora ist hier schon allein die Sichtung wert. Die Dynamik der beiden Figuren lässt sogar etwas an „Leon – Der Profi“ erinnern.
Der Film wird aufgrund der interessant famosen Bilderwelten und trotz einer herrlichen Atmosphäre nicht jedem gefallen. Hinzu kommt, wie schmal „Dust Bunny“ daherkommt. Ich kann mich nicht erinnern, schon vorher einen Film in 3,00:1 gesehen zu haben. Das Bild ist entsprechend ultrabreit und voller Bildinformationen. Um den Fokus dann doch auch lenken zu können, arbeitet die Ehefrau des Regisseurs und Kamerafrau Nicole Hirsch Whitaker durchgehend mit mal überbordenden und mal kaum wahrnehmbaren Vignetten. Das optische Ergebnis ist höchst ansprechend, eigen und in Teilen so surreal, wie die Handlung.
Der Film könnte, in meinen Augen, eine Art Märchen sein.