Blumhouse und Atomic Monster knacken erneut die Milliarden-Marke
Horror ist auch 2026 ein echtes Kassengold: Die beiden Produktionslabels Blumhouse und Atomic Monster haben im laufenden Jahr weltweit bereits einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar an den Kinokassen erzielt.
Damit gelingt dem Zusammenschluss von Jason Blum (Get Out) und James Wan (Insidious) dieses Kunststück bereits zum zweiten Mal seit der offiziellen Fusion im Januar 2024.
Angesichts des kommerziellen Erfolgs von Genrefilmen wie Obsession, Backrooms und Lee Cronin’s The Mummy kommt diese Entwicklung allerdings wenig überraschend.
Vor allem Obsession entwickelte sich dabei zum absoluten Überraschungshit und steuerte einen enormen Anteil zu den Gesamteinnahmen bei. Mit einem vergleichsweise niedrigen Produktionsbudget von nur 750.000 US-Dollar spielte der Film weltweit mehr als 500 Millionen US-Dollar ein – ein außergewöhnliches Ergebnis.
Den entscheidenden Schritt über die Milliarden-Marke machte das Unternehmen schließlich am vergangenen Wochenende. Insidious: Out of the Further startete weltweit mit rund 60 Millionen US-Dollar und sorgte damit für den letzten nötigen Schub.
Für Blumhouse und Atomic Monster ist dies ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Strategie, die sie verfolgen: vergleichsweise kontrollierte Budgets, starke Horror-Marken und neue Filmemacher treffen auf ein Publikum, das weiterhin bereit ist, für gute Genre-Unterhaltung ins Kino zu gehen.