Resident Evil: Retribution

Resident Evil: Retribution
Genre:
Horror, Action
Jahr:
2012
Land:
Deutschland, USA
Dauer:
ca. 95 Minuten

Umbrella’s tödlicher T-Virus setzt seine Verwüstung fort, indem er die Menschen der gesamten Erde in fleischfressende Untote verwandelt. Die letzte und einzige Aussicht auf Rettung ist Alice, welche immernoch auf diejenigen Jagd macht, welche für den Ausbruch der tödlichen Seuche verantwortlich sind. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel, welches Alice von Tokyo über New York und Wahington D.C. bis nach Moskau bringt. Doch dort wird ihr etwas offenbart, wodurch ihr alles, was sie bisher als die Wahrheit empfunden hat, nicht mehr richtig erscheint…

Trailer

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Bewertung der Redaktion

Bild
Sprache
Musik
Story
Schauspielkunst
Glaubwürdigkeit
Grusel
1/10
Spannung
4/10
Gewalt
4.5/10
Splatter
4.5/10
Trash
1/10
Tragik
1/10
Gesamt
5.5/10

Review

Ich gebe zu, nach dem schon nicht gerade innovativen ersten Teil von Resident Evil, der Serie den Rücken gekehrt zu haben. Warum ich jetzt bei der gefühlten 15. Fortsetzung (in Wirklichkeit „erst“  Part 5) wieder eingestiegen bin, war mehr die Gelegenheit der Pressevorführung, als ein wirklich neu aufkommendes Interesse an Alice`s nicht enden wollenden Abenteuern.

Natürlich wird bei Blockbustern dieser Art höllisch darauf geachtet, dass auch der Zuschauer ohne Kenntnisse der Vorgängerfilme der Handlung folgen kann. Dies geschieht durch eine ausführliche Zusammenfassung am Anfang und ist auch weiterhin, der nicht gerade komplizierten Gesamtthematik geschuldet. So habe ich mich zugegebenermaßen in den doch sehr actionlastigen 95 Minuten nicht gelangweilt, was sich bei dieser Sorte Film spätestens aber mit dem zweiten Sehen ändern würde.

Denn eigentlich hangelt man sich nur von einer Schießerei zur nächsten und zelebriert diese meistens dann noch schön in SloMo um das Ganze noch cooler wirken zu lassen. Mit Horror hat das im Grunde genommen nicht mehr viel zu tun, auch wenn der Film  von seinem Handlungsaufbau (gewollt) sehr an ein/ das Computerspiel erinnert. Weiterhin dürfte es für Fans der Spielereihe einige Aha-Effekte geben, was die im Film vorkommenden Schauplätze angeht und auch was den Cast betrifft, gibt es das ein oder andere Wiedersehen mit mehr oder weniger liebgewonnenen Figuren der Vorgänger. Momente des Gruselns und Erschreckens gibt es leider dafür so gut wie gar nicht, dazu konzentriert man sich einfach zu sehr auf die schnelle Action, zudem wurden auch wesentlich mehr Science-Fiction Elemente in die Handlung eingeflochten.  Dies kommt durch das mittlerweile inflationär eingesetzte 3D ganz gut zur Geltung ohne dabei was wirklich Neues zu liefern, wenn man mal von der recht gelungenen Anfangssequenz absieht.

Alles in allem leicht verdauliche Mainstreamkost, die im ersten Moment ganz gut sättigt, aber nicht lange vorhält. Und wenn mich jemand in 2 Jahren fragt welchen Resident Evil-Teil ich damals gesehen habe, werde ich wohl raten müssen.

Filmstarts

Kino

20. September 2012

Constantin Film | FSK 16

Cast & Crew

Regie:
Paul W.S. Anderson
Drehbuch:
Paul W.S. Anderson
Darsteller:
Milla Jovovich, Kevin Durand, Michelle Rodriguez, Jason Isaacs, Sienna Guillory, Oded Fehr, Johann Urb, Bingbing Li, Shawn Roberts, Boris Kodjoe, Colin Salmon, Amanda Dyar
Produktion:
Don Carmody, Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson

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