Texas Chainsaw

Texas Chainsaw 3D
Genre:
Horror
Jahr:
2013
Land:
USA
Dauer:
ca. 91 Minuten

Nachdem die Junge Frau in Tobe Hooper’s The Texas Chainsaw Massacre aus dem Haus der Familie Sawyer entkommen konnte erfährt die örtliche Gemeinde endlich davon, wer die vielen Menschen in der Gegend ermordet hat. Darauf haben die Leute schon lange gewartet, und so ziehen sie sofort los um das Haus der Sawyers niederzubrennen und jedes Familienmitglied zu ermorden. Doch sie dachten nur, dass sie tatsächlich jeden ermordet haben…
Jahrzehnte später erbt die junge Heather von ihrer Großmutter, die sie selbst nichteinmal kannte, ein Haus in Texas. Gemeinsam mit ein paar Freunden begiebt sie sich auf einen Road Trip zu diesem Haus um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Dort angekommen findet sie ein schönes altes Haus im viktorianischen Baustil vor. Doch in dessen Keller warten bereits dunkle und schreckliche Geheimnisse auf sie…

Trailer

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Bewertung der Redaktion

Bild
Sprache
Musik
Story
Schauspielkunst
Glaubwürdigkeit
Grusel
1.5/10
Spannung
4/10
Gewalt
7/10
Splatter
7.5/10
Trash
6.5/10
Tragik
1/10
Gesamt
4.5/10

Review

„The Legend Is Back“ wird auf dem Kinoplakat zum neuen Teil der Texas Chainsaw Reihe angekündigt. Leider handelt es sich eher um eine Demontierung des Horror-Klassikers, als um ein gelungenes Comeback.

Dabei fängt der neue Film rund um den Kettensägen schwingenden Leatherface toll an, nämlich mit dem Ende des Kultfilms The Texas Chainsaw Massacre von Tobe Hopper aus dem Jahre 1974.  Die Dorfgemeinschaft, ein gewalttätiger und aggressiver Mob, verbrennt das Haus der Sawyer’s und tötet die komplette Familie bis auf Leatherface und ein Baby, welches 20 Jahre später das Haus von ihrer unbekannten Großmutter erbt und mit ihren Freunden einen Kurzurlaub dorthin macht.

Ab dann wird’s jedoch einfach nur schlecht. Wieder einmal wird das langweilige 08/15 Szenario „Wir-fahren-gemeinsam-in-ein-grusliges-Haus-auf-Urlaub“ angewendet (darüber könnte man noch hinwegblicken), doch allein die Charaktere die einem da vorgesetzt werden und mit denen man sich identifizieren soll sind völlig platt, oberflächlich und schlichtweg unsympathisch.

Die weitere Handlung muss man jemanden der schon mal einen Horrorfilm gesehen hat nicht erklären. Völlig unmotiviert, ideenlos und ohne Charme und Originalität wird die Geschichte heruntergespielt und man zittert zu keiner Sekunde mit irgendeiner Person mit. Das liegt vor allem auch daran, dass sich alle Charaktere bescheuert und absolut unglaubwürdig verhalten. Natürlich ist man das von den meisten (auch guten) Splattern gewohnt, doch was die drei (!) Drehbuchautoren und Regisseur John Luessenhopp hier verbrochen haben, setzt negative Maßstäbe.

Ein Beispiel: Die junge, schlanke und körperlich fitte Heather läuft mit großem Vorsprung (gut 50 Meter) ihrem Peiniger davon. Dieser trägt nicht nur eine schwere Kettensäge, sondern humpelt auch noch, ist also deutlich langsamer als sie. Was macht die gute Heather nun? Rennt sie in den Wald, auf die Wiese, oder einfach durchs Tor ins Freie? Nein! Sie läuft schnurstracks in den Friedhof, legt sich in einen offenen Sarg (!) der in einem Grab liegt, schließt den Sarg und wartet bis Leatherface langsam auch zum Friedhof kommt und seine Motorsäge anwirft.

Wer dieser unfreiwilligen Komik etwas abgewinnen kann wird mit dem Film vielleicht seinen Spaß haben, ebenso kommen Splatter-Fans auf ihre Kosten. Alle anderen sollten sich lieber an das um Welten bessere Original halten und diese völlig verkorkste Fortsetzung unangetastet lassen.

Auch das „3D“ verdient seinen Namen nicht. Bis auf eine Handvoll Einstellungen wurde überhaupt kein Wert auf eine dreidimensionale Wirkung gelegt.

Filmstarts

Cast & Crew

Regie:
John Luessenhop
Drehbuch:
Kirsten Elms
Darsteller:
Alexandra Daddario, Tania Raymonde, Scott Eastwood, Bill Moseley, Dan Yeager, Gunnar Hansen, Richard Riehle, Shaun Sipos, Trey Songz, David Born, Sam McKinzie, Pamela Van Zandt, John Dugan, Elena Sanchez, Sarah Dandashy, Scott A. Martin, Kari J. Kramer, Ritchie Montgomery, Amanda Dyar, James MacDonald, Keram Malicki-Sánchez, Thom Barry, Dodie Brown, Marilyn Burns, Paul Rae, Sue Rock
Produktion:
Carl Mazzocone

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User Reviews

Bewertungen anderer User

ein film nach einer wahre(…)

von 666 am 10. August 2016

ein film nach einer wahren begebenheit … nein! man kann maximal nur sagen, es wurde der wahren begebenheit, nachempfunden. ich kenne das „original“ nicht. interessiert mich auch nicht. ein bekannter nahm diesen remake halt mal auf, ...
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ein film nach einer wahren begebenheit … nein! man kann maximal nur sagen, es wurde der wahren begebenheit, nachempfunden. ich kenne das „original“ nicht. interessiert mich auch nicht. ein bekannter nahm diesen remake halt mal auf, weil er wusste, ich schaue sowas gerne, horror-filme und es sollte halt ein spannender männerarbend werden. er fand ihn schlimm, ich fand ihn dann doch eher lustiger.

teenager wollen zu einem geerbten familienhaus fahren, nehmen dabei einen landstreicher mit, wundern sich dann, dass dieser doch nicht so toll drauf ist, sind dann extrem neugierig und es passiert, was passieren muss. dann noch ein dämlicher polizist dazu … wie unerwartet. voller spannung … überhaupt nicht. ich und der bekannte haben uns des öfteren auch nur gedacht, wie dämlich sind da manche protagonisten eigentlich. und dann noch die klischeehafte verfolgungsjagt der schwarzhaarigen protagonistin, zu komisch wie oft die gefallen ist. dann noch über so einen kleinen zaun…

der anfang war schon krass, wo man fast schon mitleid mit den tätern hatte. in der mitte des filmes war es einfach nur eine verfolgungsjagd mit splatter-einlagen und das ende war, gut. finde ich. wo ich mich auch gerade frage, ob die beiden, sex haben werden? *lach*

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