Chernobyl Diaries – Erlebe den Super-Gau

Chernobyl Diaries
Genre:
Horror, Thriller
Jahr:
2012
Land:
USA
Dauer:
ca. 90 Minuten

Eine Gruppe von Freunden macht in ihrem Ukraine-Urlaub einen kleinen Abstecher in die Stadt Prypjat, welche während der Atomkatastrophe in Chernobyl viel abbekommen hatte und danach komplett evakuiert wurde. Die Touristen wollen sich daraus einen Spaß machen, doch müssen schon bald feststellen, dass die Stadt Prypjat nicht so menschenleer ist, wie einst gedacht…

Trailer

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Bewertung der Redaktion

Bild
Sprache
Musik
Story
Schauspielkunst
Glaubwürdigkeit
Grusel
5.5/10
Spannung
7.5/10
Gewalt
2.5/10
Splatter
2.5/10
Trash
1/10
Tragik
5.5/10
Gesamt
7/10

Review

Nach drei Paranormal Activity Filmen lieferte Oren Peli mit Chernobyl Diaries nun das vierte Drehbuch zu einem Spielfilm in seiner Karriere und verließ damit auch das bereits von ihm bekannte Found Footage Format. Es handelt sich um eine Gruppe Extrem Touristen, welche in Tschernobyl stecken bleiben und dort von etwas Unbekanntem attakiert werden.

Die Handlung bietet fast durchgehend Spannung und würde einen auch an den Sitz fesseln, nur leider kommen einem dabei immer wieder unglaubwürdige Twists und einzelne „dumme“ Handlungen der Charakter in den Weg. So kann der Film einfach nicht durchgehend an Fahrt gewinnen und torkelt nach einer Weile etwas zwischen Spannung und ungewollter Komödie rum. Zum Ende hin verläuft der Film dann leider etwas monoton und zu vorhersehbar, weil man einzelne Dinge schon etliche Male zuvor gesehen hat, hier hätte man von Oren Peli einfach mehr erwartet.

Wodurch Chernobyl Diaries einige Pluspunkte sammeln konnte ist die Kameraführung. Es handelte sich nicht um den Found Footage Stil, welcher den Zuschauer fast schon glauben lässt, er sei live dabei. Die Kamera wurde aber nicht weich geführt, es wurde hingegen gar nicht erst versucht die Schritte und Bewegungen des Kameramanns auszugleichen. Durch diese leicht wackelnde Kamera fühlt man sich ebenso als Teil des Films. Dazu kommt, dass die Kamera sich zwischendurch wie ein Mensch verhalten hat, sich regelrecht nach hinten umgedreht hat, um nachzuschauen, was dort passiert. Sie war außerdem stets in der Nähe der Charakter, wovon man bereits seit Silent House weiß, welche Wirkung das haben kann.

Insgesamt ist Chernobyl Diaries ein klassischer Survival Horrorfilm im Stil von The Hills Have Eyes und hat neben einigen Schockmomenten auch ordentliche Gruselszenen zu bieten. Zwischendurch wirkte der Streifen zwar leicht improvisiert, aber vielleicht ist grade dies der Grund, weshalb er trotz kleiner Fehler und unlogischer Handlung durchaus echt wirkt und somit empfehlenswert ist.

Filmstarts

Kino

21. Juni 2012

Warner Bros. | FSK 16

Cast & Crew

Regie:
Bradley Parker
Drehbuch:
Oren Peli, Carey Van Dyke, Shane Van Dyke
Darsteller:
Jesse McCartney, Olivia Dudley, Jonathan Sadowski, Pasha D. Lychnikoff, Ingrid Bolsø Berdal, Nathan Phillips, Devin Kelley, Dimitri Diatchenko, Alex Feldman, Kristof Konrad
Produktion:
Oren Peli, Brian Witten

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User Reviews

Bewertungen anderer User

Der Film war schon recht (…)

von ExtremeShrimpokalypse am 27. Juli 2015

Der Film war schon recht spannend. Das meine ich jetzt nicht ironisch. Aber wieso brauchen die den ganzen Tag um ein Kabel zu sammeln? Das war doch nicht ganz normal, haha. ...
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Der Film war schon recht spannend. Das meine ich jetzt nicht ironisch.
Aber wieso brauchen die den ganzen Tag um ein Kabel zu sammeln? Das war doch nicht ganz normal, haha.

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@Morgwen normalerweis(…)

von ThomThom am 23. Januar 2014

@Morgwen normalerweise überspringe ich solche kommis wie deine. Aber dazu muss man was schreiben.wenn du keine begründung für deine aussage hast . „EINFACH MAL FRESSE HALTEN“ Begründe es einfach und nich mit :“wie kann bitte e...
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@Morgwen

normalerweise überspringe ich solche kommis wie deine. Aber dazu muss man was schreiben.wenn du keine begründung für deine aussage hast . „EINFACH MAL FRESSE HALTEN“ Begründe es einfach und nich mit :“wie kann bitte ein so grotten-schlechter streifen so eine bewertung bekommen??? da muss doch was gravierend falsch laufen…:“ kommentieren. anscheind läuft bei dir im kopf was falsch.

so zum film

der Film ist eigendlich sehr gut gemacht bis auf die ständig dunklen scenen man hätte mehr rausholen können.aber die idee an solchen plätzen zu drehen „hamma“

Film :6/10

muss man mal gesehen haben ;)

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Wenn man sich den Trailer(…)

von Christina am 27. Oktober 2013

Wenn man sich den Trailer ansieht verspricht man sich schon zu viel von dem Film, so ging es jedenfalls mir. Die besten Stellen sind schon im Trailer drinnen und der Rest ist meiner Meinung nach langweilig. Also weiter empfehlen würde ich ihn nicht....
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Wenn man sich den Trailer ansieht verspricht man sich schon zu viel von dem Film, so ging es jedenfalls mir. Die besten Stellen sind schon im Trailer drinnen und der Rest ist meiner Meinung nach langweilig. Also weiter empfehlen würde ich ihn nicht.

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Bis zur hälfte war der F(…)

von Alex am 23. August 2012

Bis zur hälfte war der Film echt spannend, aber dann nur noch abstoßend, alles war so dunkel man konnte fast nur noch die Geräusche erkennen und nur eine Verfolgungsjagt… Fazit 5/10 mehr nicht. ...
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Bis zur hälfte war der Film echt spannend, aber dann nur noch abstoßend, alles war so dunkel man konnte fast nur noch die Geräusche erkennen und nur eine Verfolgungsjagt…
Fazit 5/10 mehr nicht.

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Naja, man kann sich den F(…)

von PoetBote am 19. August 2012

Naja, man kann sich den Film ruhig anschauen. Er ist nicht schlecht und hat seine spannenden, atmosphärischen Momente. Die erste Hälfte des Films ist sehr gut gemacht. Der Spannungsbogen wird langsam, aber konstant gesteigert -> jedoch nicht hek...
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Naja, man kann sich den Film ruhig anschauen. Er ist nicht schlecht und hat seine spannenden, atmosphärischen Momente. Die erste Hälfte des Films ist sehr gut gemacht. Der Spannungsbogen wird langsam, aber konstant gesteigert -> jedoch nicht hektisch, sondern durch die Schock,- und „Splatter“szenen ordentlich aufgebaut. Nach der ersten Hälfte verliert der Film jedoch alles. Der Spannungsbogen fällt und steigt, alles ist durcheinander und der komplette Film wird chaotischer, klischeehafter, vorhersehbarer -leider. Die letzten 15 – 20 Min waren dann das typische Horrorgedusel. Hier hätte ich mehr erwartet. Auch wirkten in der zweiten Hälfte einige Szenen sehr gestellt/gewollt.
Die ersten 50 Min sind top und machen Spaß, aber danach gleist der Film in den typischen Horrorsumpf ab.
Für einen Abend mit der Freundin ist er aber geeignet.

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